Gedichte und Gedanken

 

 

 

Sich fallen lassen

 

in sein tiefstes Sein.

 

Der inneren Stimme lauschen -

 

hingegeben.

 

Alle Dinge

 

von Seele zu Seele

 

erspüren.

 

 

 

 

 

 

Glitzender Regentropfen

 

im ersten Morgenlicht…

 

 

 

Wie konnte ich deine Schönheit vergessen?

 

 

 

 

 

 

 Frühlingsmorgen -

 

wie atmet das Herz

 

alle Wunder

 

alle Schönheit ein….

 

Fast scheint es zu zerspringen!

 

 

 

 

 

 

Keine Abwehr

 

kein Urteil

 

kein Groll

 

soll heute mein inneres Licht verdunkeln.

 

 

 

Meine ewige Seelensonne

 

will sich zeigen

 

will leuchten

 

will  lieben

 

sodass alle Schatten das Weite suchen!

 

 

 

 

 

Ja, ja

 

ein großes Ja

 

zu dem

 

was ist,

 

Was geworden ist,

 

Was sein wird.

 

Mit offenem, weitem Herzen

 

dem Echo des Universums lauschen.

 

Wie mit zarten Fühlern

 

mein tiefstes, inneres Sein ausloten.

 

 

 

Meine Grenzen weiten

 

mich eins zu wissen

 

mit der Unendlichkeit.

 

 

 

 

 

 

Verlassen,

 

allein gelassen,

 

mein Kind

 

mein Inneres Kind.

 

Lieblos

 

an den Rand gestellt.

 

 

 

Aber JETZT,

 

jetzt nehme ich dich zu mir,

 

halte dich,

 

liebkose dich

 

und

 

gemeinsam gehen wir

 

Hand in Hand

 

Vom Dunkel

 

Ins

 

LICHT…

 

 

 

 

Wintersonne -

Wie glitzern die kahlen Zweige

in ihrem Schneekleid…

 

 

Leicht tragen sie ihre Last.

 

 

 

 

 

 

 


S
chauen,

 

Schauen lernen,

 

Schauen lernen mit liebenden Augen:

 

 

 

Den schrundigen Apfelbaum,

 

modriger Blätterhaufen,

 

meine welkende Haut,

 

wolkenschwerer Himmel

 

das zerfurchte Gesicht eines Obdachlosen.

 

 

 

Alles

 

mit liebenden Augen betrachten,

 

damit Wandlung, Heilung geschehen kann

 

auch in mir.

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten Schneeglöckchen -

 

ich habe sie ins Haus geholt.

 

Ganz zart öffnen sie sich,

 

einzigartig

 

in ihrer unschuldigen Schönheit.

 

 

 

Frühling möchte sich

 

breit machen

 

in meiner Seele:

 

Das Erwachen feiern

 

Das Leben umarmen

 

Voller Vertrauen.

 

Denn,

 

gäbe es diesen einen Blütenkelch nicht,

 

gäbe es Gott nicht!

 

 

 

 

 

 

 

Komm, Freude – tanze mit mir!

 

Komm, Friede – halte mich!

 

Komm, Leben – erwache in mir!

 

Komm, Liebe – durchglühe mich!

 

 

 

Komm, Schmerz – ich umarme dich!

 

Komm, Angst – ich schaue dich an, trotz allem:

 

Voller Liebe, Leben und Freude!

 

 

 

 

 

 

 

Leuchtender Abendstern -

 

aus dem

 

Schöpfungsmorgen

 

dringt dein Licht

 

in meine

 

Zeit

 

und

 

meine Seele

 

verneigt sich

 

vor ihrer ewigen Heimat.

 

 

 

 

 

 

KA – KA – DU

 

Welch lustiges Wort

 

mitten im Alltag:

 

Lachen

 

Singen

 

Tönen

 

Tanzen

 

die Silben in mir, mit mir.

 

Ausgelassen loslassen

 

voll unzensierter Freude,

 

Wie ein Kind!

 

KA – KA – DU

 

 

 

 

 

 

Warmer Sommerregen!

 

Schwer hängen die Tropfen

 

in den zarten Blüten.

 

 

 

Ohne ängstliches Verschließen,

 

ärgerliches Abschütteln,

 

verbittertes Sein!

 

 

 

Weit geöffnet,

 

voller Hingabe

 

lassen sie geschehen,

 

 

 

leben ihre stille Würde und Schönheit.

 

 

 

 

 

 

 

Funkelnde Zaubersterne –

 

Mit all meiner Liebe rufe ich euch an:

 

 

Euer Himmelslicht

 

erhelle deinen Weg ,

 

damit er dich sicher

 

nach Hause führt…

 

 

 

 

 

 

UMARME

 

dein  atmendes Herz…

 

In dieser Liebe

 

wirst du NEU geboren!

 

 

 

Lass alle Konzepte

 

von Schuld und Opfer

 

hinter dir.

 

 

Jenseits von Raum und Zeit

 

gibt es keine Angst!

 

 

Der Weg dorthin ist

 

die LIEBE.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Frühlingsregen.

 

Welche Melodie spielen die Tropfen

 

auf meinem Schirm –

 

kein Ton ist falsch.

 

 

 


 

 

 

 

Alles scheint erstarrt an diesem

 

kalten Wintertag…

 

Die zarte Kirschblütenknospe

 

lächelt mir zu

 

und erzählt vom Ursprung der Welt!